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Aufnahme von Schadstoffen, die während der Verarbeitung und Zubereitung
von Lebensmitteln entstehen
(z.B. Nitrosamine, Benzpyren)
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Aufnahme von Schadstoffen aus der Umwelt mit Lebensmitteln (z.B.
Düngemittelrückstände, Blei, Cadmium)
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Rauchen, Alkohol und anderen Genussgiften
Es entstehen zwar sehr häufig entartete Zellen,
aber ein entsprechend funktionierendes
Immunsystem ist in der Lage diese
Zellen zu erkennen und zu vernichten, bevor sie sich ungehindert
vermehren können. Um einwandfrei zu funktionieren, benötigt das
Immunsystem allerdings diverse
Mikronährstoffe.
Zum Zeitpunkt der Tumordiagnose weisen viele
Betroffene bereits einen Mikronährstoffmangel auf, da im Kampf gegen
diese Krankheit die Speicher einzelner Nährstoffe teilweise
aufgebraucht wurden. Der gezielte Einsatz von Mikronährstoffen zählt
daher neben der Ernährungstherapie zu den wichtigsten unterstützenden
Massnahmen der Krebstherapie. Die Stärkung des Immunsystems der
Krebspatienten ist ein wesentlicher Anspruch der begleitenden
(Komplementär-) Medizin.
Dabei ist die Wirkung von essentiellen
(=lebensnotwendigen) Mikronährstoffen nicht nur auf das Immunsystem
beschränkt. Viele dieser Substanzen, oft auch als "Antioxidantien"
bezeichnet, sind in der Lage, die bei Stoffwechselvorgängen entstehenden
krebsauslösenden Stoffe (z.B. Sauerstoffradikale) unwirksam zu machen.
Wer an einer Krebserkrankung leidet, profitiert von
einer gezielten ergänzenden und individuellen Mikronährstoffaufnahme.
Dabei gilt es unterschiedlichen Situationen gerecht zu werden:
1.
Bei operativen Verfahren ist beispielsweise
durch Darm- oder Magenresektion die Aufnahme diverser Nährstoffe
erheblich eingeschränkt, weshalb diese ersetzt werden sollten. Neben
Vitamin B12, Calcium, Eisen und Zink zählen dazu insbesondere auch das
Coenzym Q10, Carotinoide und Omega-3-Fettsäuren.
2.
Wird eine Chemotherapie oder Bestrahlung
angewandt erzeugt man bewusst aggressive radikale Substanzen, die zum
Untergang der Krebszellen führen sollen, gleichzeitig aber auch gesundes
Gewebe angreifen. Hier sind es vor allem die Antioxidantien (z.B.
Vitamin A, C und E), je nach Therapie auch Folsäure, Vitamin B1 und
L-Carnitin, die zugeführt werden müssen um Nebenwirkungen der Behandlung
zu verringern (Erbrechen, Haarausfall etc.) und damit die Lebensqualität
der Patienten zu verbessern, aber auch um Resistenzentwicklung gegen die
Chemotherapie (zum Beispiel mit Selen) entgegenzuwirken.
3.
Wenn eine Heilung nicht möglich ist, geht es vor
allem darum, die Lebensqualität des Patienten, so gut es geht, zu
verbessern bzw möglichst lange zu erhalten. Diese Patienten
sollten neben einer möglichst eiweiss- und kalorienreichen Nahrung
folgende Mikronährstoffe zu sich nehmen:
Mikronährstoffe und Spurenelemente:
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Vitamin A, Vitamin E (alpha- gamma-Tocopherol), Carotinoide
(z.B. Lyocpin)
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Vitamin C
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Coenzym Q10, L-Carnitin
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L-Cystein, L-Glutathion
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Selen, Zink
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Omega-3-Fettsäuren
Nährstoffe mit geringer Speicher- bzw.
Reservekapazität:
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Vitamin-B-Komplex (B1, B6, B12, Folsäure etc.)
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Vitamin C und Vitamin D
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Vitamin K (vorsicht bei Marcumar Patienten!)
Mineralstoffe:
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Magnesium, Kalium
4.
Bei Patienten, die eine Krebserkrankung
überstanden haben, steht die Stabilisierung des Immunsystems im
Vordergrund. Nur über sogenannte immunkompetente Zellen ist der
Organismus nämlich in der Lage, gegebenenfalls wieder neu auftretende
oder durch vorausgehende therapeutische Massnahmen nicht eleminierte
bösartige Zellen zu erkennen und abzutöten.
Als Mikronährstoffe, die das Immunsystem stärken
(sog. Immunmodulatoren) gelten insbesondere:
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Vitamin C
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Vitamin E Komplex
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Betacarotin Komplex
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Mangan
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Zink
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Selen
Art, Umfang und Zeitdauer einer seriösen
wissenschaftlich begründeten Mikronährstofftherapie sind ein
komplexes Unterfangen. Erforderlich ist, die besonderen Gegebenheiten
des Patienten (Grösse, Geschlecht, Gewicht, Essgewohnheiten, Medikation
usw.) bei der individuellen Zusammenstellung zu berücksichtigen.
Schlussfolgerung:
Mikronährstoffe können den Krebs nicht heilen, sie
sind aber durchaus in der Lage durch Stabilisierung des Immunsystems die
Erkrankung positiv zu beeinflussen, schulmedizinische
Behandlungen zu unterstützen und die Lebensqualität des
Erkrankten zu verbessern.
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Quelle: HCK Vitalstoffe |