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Antioxidantien:
Antioxidantien sind eine Reihe von Enzymen,
Aminosäuren und verschiedenen anderen Substanzen wie Vitamine und
Mineralstoffe, die den Körper vor sogenannten freien
Radikalen schützen, indem sie
diese "einfangen" und unschädlich machen. Dadurch kann das Risiko für
einen hohen Blutdruck während der Schwangerschaft gesenkt werden.
L-Carnitin:
In der Schwangerschaft und der Stillzeit ist der
Bedarf an L-Carnitin erhöht. Schon ab der 12. Schwanger-schaftswoche
wird ein starker Abfall der Konzentration von L-Carnitin im Körper
beobachtet. L-Carnitin ist ein wichtiger Bestandteil der
Muttermilch. Für Neugeborene
ist eine ausreichende Versorgung mit L-Carnitin wichtig, da sie es noch
nicht selbst herstellen können. Sie sind daher auf eine Versorgung über
die Nahrung angewiesen.
Eisen:
Eisen ist für die
Zellfunktion
und den
Sauerstofftransport notwendig. Eine Unterversorgung erhöht das
Risiko einer Frühgeburt. In der Schwangerschaft braucht eine Frau
doppelt so viel Eisen. Der Eisenbedarf ist zwischen der 8. und 22.
Schwangerschaftswoche am höchsten.
Eine zu geringe Eisenzufuhr und ein damit
verringerter Sauerstofftransport kann sich negativ auf das
Geburtsgewicht des Kindes auswirken. Beim Säugling können leere
Eisenspeicher schwere Störungen der geistigen und körperlichen
Entwicklung verursachen.
Magnesium:
Magnesium wirkt entkrampfend. Es ist wichtig für
das Zusammenziehen und Entspannen der
Muskulatur und
fördert die Durchblutung und Sauerstoffzufuhr. Ausserdem hat es eine
wichtige Bedeutung für diverse
Stoffwechselvorgänge
im Körper und für die Mineralisierung der Knochen.
Magnesium ist wichtig für das Wachstum der
Gebärmutter und somit auch für die Versorgung und den Knochenaufbau des
Fötus. Der Fötus lagert in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft
täglich 5 bis 7,5 mg Magnesium ein. Ein Magnesiummangel kann vorzeitige
Wehen auslösen.
Selen:
Selen ist für die
Abwehr und Entgiftung aggressiver Verbindungen im Körper
zwingend erforderlich. Es wirkt dem giftigen Einfluss von Cadmium,
Quecksilber, Thallium und Silber entgegen. In den USA wurde
festgestellt, dass ein Viertel der Babys, die an "plötzlichem
Säuglingstod" gestorben sind einen auffälligen Selenmangel hatten.
Selen spielt auch eine wichtige Rolle bei der
Verwertung der Schilddrüsenhormone. Bayern ist ein Selenmangelgebiet.
Deswegen ist eine Substitution, besonders in der Schwangerschaft
sinnvoll und notwendig.
Jod:
Jod ist Bestandteil der
Schülddrüsenhormone
Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3). Diese Hormone sind am Eiweiss-,
Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel beteiligt und beeinflussen den
gesamten Energieumsatz des Körpers. Auch die Regulation der
Körperthemperatur gehört dazu. Das Wachstum und die Entwicklung der
Organe werden ebenfalls von den Schülddrüsenhormonen gesteuert.
Vitamin B6:
Vitamin B6 ist wichtig für das Immunsystem, rote
Blutkörperchen, Nerven, Herz- und Muskelleistung, Sehkraft, Haarwuchs,
Eiweiss-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel.
Vitamin B12 und Folsäure:
Vitamin B12 reduziert im Zusammenspiel mit Folsäure
ein Ansteigen des in der Schwangerschaft besonders problematischen
Homocysteins,
einem Risikofaktor für die Embryonalentwicklung.
Folsäure wirkt positiv auf die Entwicklung des
kindlichen Nervensystems und
senkt das Frühgeburtsrisiko.
Vitamin D:
Vitamin D reguliert die
Knochenbildung. Ein niedriger
Vitamin D Status kann das Risiko einer Frühgeburt erhöhen.
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Quelle: HCK Vitalstoffe |